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Rouladen a`la Boneur-ein Klassiker, klassischer geht’s nicht mehr.


Liebe Freunde der leichten Küche,

bitte den nun folgenden Beitrag nicht lesen!!!. Alle anderen, die herzhaft gerne und gerne herzhaft essen bitte das Folgende unbedingt Kochen.

In der Liga spielt vielleicht noch der Schweinsbraten, ansonsten wird’s schon sehr sehr eng.


Rouladen vom Rind, ein Rezept von meiner allseits geschätzten Oma Hertha, mehrfacher Preisträgerin des Bundesverbandes der deutschen Butterhersteller und überzeugte Gemüseverachterin- obwohl sie jetzt mit 83 jeden Tag eine Karotte isst.


So geht’s:

Wie immer Rouladen beim Metzger kaufen. Einem richtigen, nicht irgendwie so ein Tengelmann oder was. Einer mit gefliesten Wänden, „Wurschtfachverkäuferinnen“ und einem „Umsonstwurschtradl“ für Kinder und mich!!!
Die Menge müsst ihr natürlich selbst entscheiden. Die Rouladen sind ziemlich mächtig, so dass wir und wir essen wirklich viel im Normalfall mit einer zweiten schon sehr zu kämpfen hatten. Es waren ja noch die Selbergmachten Spätzle dabei.
Also 1-2 Rouladen pP.
Rouladen werden gewaschen und trockengetupft.
Gesalzen und gepfeffert
eine Seite mit mittelscharfem Senf einschmieren

Ich beschreibe im Folgenden 3 Varianten:
· A Auf die mit Senf eingeschmierten Rouladen eine Scheibe Speck (evtl. auch ausgelassen) legen. Dann eine Wiener halbiert, wir hatten ganze, aber das war sogar uns zu brutal, und saure Gürkerl in der Mitte der Roulade einrollen.


· B Wie gehabt, diesmal mit Speck (evtl. auch ausgelassen) und Schinken und Gürkerl.


· C.(Herbstrouladen) Diesmal Schinken auf die mit Senf eingeschmierten Scheiben legen (guten Kochschinken am allerbesten natürlich Prager Schinken oder Wacholderschinken); In einer Pfanne Zwiebeln goldgelb anbraten, Speck gewürfelt dazu und Schwammerln abrösten, das ganze dann in die Mitte und einrollen.


Befestigen; professionell oder mit einem Zahnstocher oder wie wir mit einem Garn, zur Not mit Schuahbandln, geht alles, Hauptsache die Rouladen sind schön fest zusammen.

Die Rouladen in einer Pfanne schön heiß anbraten, damit sie schön braun sind.
dann von außen schön mit Senf bestreichen

In die Reine kommen Butter (natürlich) Speck und Zwiebeln. Sie werden hellgelb angeröstet.
Die Rouladen rein. Man sollte vorher, vor dem Anbraten mal ausprobieren wie sie reingehen, weil das dann später ein Riesengschiss wird.
Mit Suppe aufgießen soweit möglich. Auf kleiner Flamme köcheln lassen. So ca. 30 bis 45 Minuten, hängt vom Fleisch usw. ab . Eher länger als kürzer weíl`s nur besser wird. Immer wieder aufgießen was verköchelt. Die Rouladen zwischendrin drehen.
Wirklich Zeit nehmen. Je länger die schmoren, desto weicher werden sie.
Rouladen raus, auf einen Teller Sosse bis gewünschte Menge mit Suppe (Gemüse oder Rind) aufgiessen. Natürlich nicht zu viel. Dann mit Mehleindicken und mit Creme fraiche und Saurem Rahm verfeinern; Abschmecken
Und jetzt noch mal die Rouladen ín der fertigen Sosse für 10-20 Minuten ziehen lassen- also warm halten. Zum Schluss vielleicht noch mal 2 Minuten warm machen wegen der Soße Servieren vorzugsweise mit einem gehaltvollen Rotwein;

Fazit: Ein Klassiker der Extraklasse; Schmeckt irre gut, und hat aufgrund der vielen Arbeitsschritte einen Gschaftlfaktor von 10 auf der 10 Punkte umfassenden Sedlmeir`schen Gschaftl-Skala.


Das Rezept für die Selbergmachten Spätzle findet ihr auf der Hauptseite.


Viel Spaß

Nitschko

Tipp: Eine sicher lustige Geschichte für den Winter:

ALPINE IGLU- CANDLELIGHT- NIGHT FÜR ZWEI
ALPINE IGLU- CANDLELIGHT- NIGHT FÜR ZWEI

 

 

   
 
 
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