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Altbayerisches Brathendl mit Knödl,Sauerkraut und Füllung (15.10.2004)

Eigentlich sollte letzte Woche ein Ochsenbraten anstehen. Da dies schon der 4 große Rinderbraten in Folge gewesen wären, hatten wir uns entschlossen etwas gesundes zu kochen. Nicht zuletzt auch im die Spätfolgen der Wiesn abzubauen. Aber gleich vorweggenommen: Ein Brathendl ist kein richtig leichtes Essen.

Als Basis haben wir 3 große niederbayerische Marathon-Freilaufhühner am Viktualienmarkt gekauft. Zuerst wird die Füllung gemacht. Die Zubereitung der Füllung ist wie die eines Semmelknödels: Warme Milch auch das Knödelbrot giessen und 20 Min. einweichen lassen. Dann mit Eiern, gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer und den gehackten Innereien des Huhn zu einem Teig kneten. Optional kann man noch Majoran hingeben. Diese Füllung wird nun in das Huhn gesteckt und das Huhn mit Zahnstochern zugemacht.

Das Huhn wird jetzt mit Salz, Pfeffer und Paprika eingerieben. Ganz wichtig: das Salz auf der haut mach das Huhn knusprig - allerdings funktioniert dies erst ab einer gewissen Dosis Salz, wenn Sie denken Sie haben schon genug Salz auf das Huhn, dann verdoppeln sie die Menge nochmal! Der paprika sorgt übrigens für die Farbe der Haut - hier gilt das selbe wie mit dem Salz.

Der Bräter im Ofen mit einem halben Zentimeter Wasser und etwas Butter füllen und dann bevor das Huhn reinkommt schon in den warmen Ofen reingeben (dann brennt die Haut nicht an).

Das Hendl in einer Pfanne etwas anbraten, das verschliesst die Poren und dann in den 200 Grad heissen ofen geben und ca. 90 Minuten braten. Nach der Hälfte sollte es einmal umgedreht werden. Ist es nach 90 Minuten noch nicht knusprig war zu wenig Salz drauf. Man kann aber immer noch für ein paar Minuten unter ständiger Beobachtung unter den Obergrill geben - achtung verbrennt schnell.

Die Soße ergibt sich von ganz alleine aus dem Bratensaft - allerdings ist diese nicht ganz Kalorienarm.

Dazu empfehlen sich Kartoffelknödel und auch Sauerkraut.

 

   
 
 
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