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Roiderer, Wildpark Strasslach

Der Wildpark Strasslach, der von der Familie Roiderer geführt wird, drum auch nur "beim Roiderer" genannt, liegt ca 12 km südlich ausserhalb von München an der Tölzer Straße.

Die Wirtschaft bietet bayerische Gerichte der Spitzenklasse in einer Konstanz und Qualität wie man sie wirklich lange suchen muss.

Auch die angeschlossene Metzgerei ist weithin bekannt.

Es handelt sich hierbei um eine der am höchsten "dekorierten" bayerischen Wirtschaften in Oberbayern und das völlig zu Recht. Die Küche ist bayerisch gehoben und zwar genau so wie sie sein soll.

Location und Ambiente:

Das Ambiente ist gehoben. Am Besten zu beschreiben mit dem Stil teurerer österreichischer Skihotels - sogar an den Duft von frischem Holz ist gedacht.

Wieviel Professionalität und Herzblut in der Wirtschaft steckt, merkt man auch daran, dass der Chef im Allgemeinen persönlich anwesend ist, seine Runde macht und "sich sehen läßt".

Die Wirtschaft ist mit Sicherheit die am professionellsten geführte in dieser Klasse, die wir kennen. Das Publikum ist eher älter und wohlsituiert. Das Restaurant ist behindertengerecht.

Der Roiderer ist mit Sicherheit kein Reinfall und ein Muss in Hinsicht auf bayerisches Essen. Das Essen war immer hervorragend.

Tippzuverlässigkeit (Besuchsanzahl und Konstanz): 15 + über 5 Jahre

Der Service ist sehr professionell und aufmerksam.

Als unsere Referenzgerichte: Schweinsbraten, Ochsenfetzen oder Braten, sind hier sogar besser als auf der Wiesn und das heisst was, Schweinemedaillons mit Rahmschwammerl und Spätzle, Schnitzel mit Pommes, Spanferkel mit bayerischem Kartoffelsalat, Vorspeisensuppen, mit Bratspätzle.

Bier: Hacker

Preise: Gehoben aber verhältnismäßig.

Besonderheiten: Im Sommer gibt es einen Gastgarten - mit Fußbodenheizung und einem riesigen Schirm, so dass man da auch an weniger gemütlichen Tagen wohlbeschirmt und fussbewärmt draussen sitzen kann.

Fazit: Der Wildpark ist mit Sicherheit eine der besten Adressen in München und im Umland, wenn es um bayerische Küche geht. Er ist äußerst professionell, sehr liebevoll und absolut top geführt. Nicht umsonst ham die Roiderers auch das Hacker-Wiesn-Zelt.

Nur aus irgendeinem Grund, vielleicht ists ein klein wenig zu professionell, vielleicht auch ein klein wenig zu groß, denn die Kapazitäten sind schon enorm, obwohl auch das gut kaschiert durch verschiedene kleinere gemütliche Stüberl, vielleicht liegts auch daran, dass der gute Herr Roiderer ein bisschen zu österreichisch ist, was in Hinsicht auf Gastronomie und Fremdenverkehr ein nicht zu überbietendes Kompliment ist und wir "armen" Oberbayern derartige Professionalität nicht gewöhnt sind, vielleicht ist das Publikum uns unheimlich jungen Typen ;-) auch etwas zu gesettled, das ists glaub ich, weil man auch nicht sagen kann, dass er nicht kinderfreundlich wär, ...springt der letzte, na ja wirklich nur der allerallerallerletzte Funke nicht so recht über und je länger ich hier schreib desto mehr überleg ich mir warum...Schauen Sie hin, sagen Sie Bescheid, ich weiss es nicht mehr....

Nachtrag: 2 Tage später. Mir ists eingefallen! Charme fehlt, und vielleicht Charisma, ein so einen richtig herzigen Charme, den hat er nicht der Roiderer...

Ein klein wenig befremdlich wirkte mir eine Initiative für die "liberalitas bavariae", in der auch die Förderung der "Biergartenkultur" gepriesen wird. Allerdings hat der Roiderer keinen Bier-sondern einen Gastgarten, da man ja sein Essen nicht selber mitbringen darf und ein Biergarten hat keine Fußbodenheizung und kein Zelt. Das Ganze ist eine Sommergaststätte ohne Wände meiner bescheidenen Ansicht nach- sonst nix- das mein ich mit österreichisch, sagen wir tirolerisch...

Was aber einem Besuch keineswegs im Wege stehen sollte, weil der Roiderer ist jede Reise wert.

Sehr schön ist auch mim Radl, evtl. sogar den weiten Weg über die andere Seite die Isar hoch, über Schäftlarn den Berg rauf, dann eine kühle Radlermass, beste bayerische Küche und schön grad zurück nach München gerollt.

Als Tipp: An Wochenenden ist eine Reservierung ratsam!

Ich denk mir eine Kommunion bietet sich an. Es gibt kleine passende Stuben und man geht kein Risiko ein.

Nitschko

 

 

   
 
 
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